Historie, Teil 2 Hironymus fuhr auch für die ebenfalls in Nürnberg beheimatete Firma Zündapp und die Erlanger Motorrad-  Manufaktur Ermag. Er erreichte bei der Fränkischen Zuverlässigkeitsfahrt 1924 den ersten Platz und im Jahr darauf  sowohl beim Karlsruher Wildparkrennen als auch beim Würgauer Bergrennen den zweiten Platz.  Bei der Reichsfahrt 1923 errang Bussinger den Sieg in der Klasse bis 350 cm³ für Industriefahrer. Zwischen 1924 und  1925 erringen die Hecker Werksfahrer über sechzig erste Plätze auf den mit S & G Motoren angetriebenen Hecker  Maschinen. 1929 siegte der Engländer Syd Crabtree auf einer Hecker - J.A.P. beim Großen Preis von Deutschland auf dem  Nürburgring. Modelle, jetzt mit Trapezgabel anstelle der selbst entwickelten Druidgabel und mit verbessertem Rahmen. So  konnten großvolumigere  Motoren verwendet werden, wie der wechselgesteuerten V-Zweizylinder von Motosacoche (MAG) mit 730 cm³.   Dieses Motorrad wurde leider nur 1928 gebaut und dann  durch eine billigere Version mit 600 cm³ Motor von J.A.P.  ersetzt. Auch eine H5 mit 1000 cm³ wechselgesteuerten  MAG-Motor war im Angebot. Ab 1931 begann die Produktion von Hubraum-schwächerer Zweitakter zur Volks-Motorisierung; allesamt  ausgestattet mit Motoren von  Sachs und ILO mit 73 cm³ und 98 cm³  in der Maximillianstraße in Nürnberg. Nach dem Zweiten Weltkrieg  produzierte Hecker Maschinen mit Hubräumen von 98 cm³ bis 247  cm³ wieder unter der Verwendung von ILO, Sachs und Villiers-  Motoren. In den Jahren zwischen 1931 und 1949 gab es so gut wie keine  Zweirad-Produktion bei Hecker.   copyright by Konrad Hecker, Poststraße 42, 34289 Zierenberg, eMail: Hecker@Hecker-Motorrad.de Startseite
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